Der Januar ist nun auch vorbei und wir befinden uns bereits mitten drin in 2012. Uns bleiben demzufolge nur noch wenige Monate bis zum Weltuntergang. Es ist also endlich mal wieder an der Zeit einen ungeilsten Typ zu küren. Rückblickend auf den ersten Monat des neuen Jahres gibt es dafür natürlich nur eine Wahl: Den italienischen Leichtmatrosen Francesco Schettino, seine Zeichens Kapitän der havarierten Costa Cordalis Concordia. Während der Gigolo zur See ganz tief im Ausschnitt eines blonden Frolleinwunders versank, versank sein Schiff von ihm völlig unbemerkt im Mittelmeer. Als dieser Umstand dann irgendwann in sein - aufgrund besagter Blondine – blutleeres Gehirn vordrang, war die Besatzung des Kreuzfahrtschiffst schon längst dabei die Passagiere zu evakuieren. Immer noch in Gedanken ganz woanders und vermutlich gegen die Wirkung einer kleinen blauen Pille ankämpfend schwankte der arme Kerl dann übers Sonnendeck und stolperte unglücklich. Jawohl. So war das. Er stolperte und fiel ganz aus Versehen in ein Rettungsboot. Und dass mir hier niemand ungläubig die Augenbraue in die Höhe zieht! Wenn ein Italiener zu Fall kommt, dann ist immer Fremdeinwirkung schuld. Da könnt ihr mal die Jungs unserer Fußballnationalmannschaft fragen. Die können dies hundertprozentig bestätigen. Ein Italiener fällt nicht einfach so. Basta! Doch zurück zu unserem Stuntman wider Willen: Durch seine Versagen als Kapitän und mangeldem Rückgrat ist Kapitän Schettino völlig zurecht der erste ungeilste Typ des Jahres 2012. Herzlichen Glückwunsch!
Mein Beileid geht an alle Angehörigen der Opfer.
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