Autoren-Archiv

Das Recht auf Recht

Seit heute sind sämtliche Fotos beim geilsten Typ nur noch nach Eingabe eines Passwortes zugänglich. Damit zolle ich dem Persönlichkeitsrecht jeder einzelnen der abgebildeten Personen Respekt. Dieses muß man verstehen, denn nicht jeder will sich offen einsehbar im Internet zur Schau gestellt wissen. Für jedes Album gibt es ein individuelles Passwort, so dass ich verschiedenen Benutzerkreise “bedienen” kann. Das jeweilige Passwort erfahren die infrage kommenden Personen direkt von mir. Sollte ich dennoch mal jemanden vergessen, so kann man mir gerne eine Anfrage stellen.

Vampir-Mücken from Outer Space

Vergangenes Wochenende begaben sich “Die glorreichen Fünf” auf ein Abenteuer der besonderen Art. Der geilste Typ, der Stereotyp, Jan-Oh-Mann, DJ Landlord und der Duschkopf machten sich auf, den Gefahren der Natur im Rahmen des “Männer Camping Wochenende 2010″ zu trotzen. Dazu begaben wir uns auf einen kleinen Campingplatz am Fohnsee. So dachten wir jedenfalls. Wie sich jedoch herausstellte waren wir anscheinend in Transsylvanien gelandet. Eine schier unendliche Zahl blutgeiler Mücken erwartete uns in den Tiefen der Wälder. Aus einem bestimmten Blickwinkel konnte man sogar Mordlust in den Augen dieser vampirgleichen Insekten aufblitzen sehen. Einzige Möglichkeit dem Tod durch übergroßen Blutverlust zu entgehen: Tequila! Nachdem jeder von uns an die 17 Liter davon intus hatte, wagte sich keine Mücke mehr in unsere Nähe. Dies galt aber leider auch für das Erinnerungsvermögen. Dieses machte nämlich ebenso wie die Blutsauger von da an einen großen Bogen um uns. So will oder kann ich hier auf Einzelheiten gar nicht weiter eingehen. Denn: What happens at the Camp, stays at the Camp! Aus diesem Grund gibt es auch ausnahmsweise keine Fotos unseres kleinen Ausflugs hier zu sehen. Nur das unten zu sehende Gruppenfoto und einige Schlagworte als Appetizer: Schleckermäulchen, der Leuchtturm, Parkplatzwächter, der Bub, die Säge, der Hut, der Schuche und der bestimmte Artikel im Allgemeinen.

Zusammenfassend lässt sich somit einfach nur sagen: Es war ein geiles Wochenende! Bis nächstes Jahr, Jungs!

Der geilste Feiertag

Ab diesem Jahr rufe ich einen neuen Feiertag für Deutschland, Gesamteuropa und Südostasien aus: Morgen am 19. August ist Allergeiligen! Dies wird ab sofort der Geilste aller Feiertage.

Wie ich denn genau auf dieses Datum komme? Na dann schaut doch mal in meine (noch zu veröffentlichende) Vita. Sobald sich dieser Feiertag zum zehnten Male jährt, werde ich mich nämlich umgehend daran setzen eine Autobiographie zu verfassen: Das geile Leben des geilsten Typen oder: Wie ich lernte mich selbst zu überschätzen. ;-)

Bis zu deren Veröffentlichung heißt es nun für Euch: Laßt es an Allergeiligen mächtig krachen und zelebriert diesen geilen Feiertag als wenn es kein Morgen gäbe!

Sommerloch?

Ui. Schon zwei Wochen nix mehr gebloggt hier. Was kann der Grund sein? Sommerloch? Baggerloch? Kreativ-Tief? Fantasielosigkeit? Abstinenz? Fehlende Psychopharmaka? LSD alle? Wer weiß, wer weiß. Okay, Sommerloch kann es wohl nicht sein. Dafür ist das Wetter einfach zu schlecht momentan. Was bleibt da noch? Ich denke mal in Ruhe darüber nach. Und bis ich des Rätsels Lösung gefunden habe haue ich mal wieder ein geilstes Video raus:

Sonntagsfahrer

Immer wieder sonntags wird mir bewusst, dass dieser Ausdruck nicht von ungefähr kommt. Was sich da teilweise auf der Straße abspielt, lässt den “normalen” Verkehrsteilnehmer nur sprachlos mit dem Kopf schütteln. Ganz besonders immer wieder eine -äh- Augenweide: Männer mit Hut hinter dem Lenkrad. Ältere Herrschaften vornehmlich. Je dicker die Karre, desto unsicherer hinterm Lenkrad. Blinken? Wozu Blinken?! Ich weiß schließlich, wo ich hin will und die anderen geht’s nix an! Außerdem sind 60 km/h auf der Autobahn vollkommen ausreichend.

Die Steigerung der Sonntagsfahrer (ja, die gibt es wirklich!) sind die Sonntagsparker. Kreuz und quer und immer im Weg. Wieso stört denn mein uralter Fiat 500 fünf Meter hinter der Kreuzung? Weil ich gerade rechts abgebogen bin und deine versch*ssene Seifenkiste einfach übersehe, da die dort zum Verrecken nix verloren hat!

Aber nicht nur Autofahrer fallen auf. Nein, auch und ganz besonders Radfahrer. Und da immer wieder die Herrn jenseits der 50, die es noch mal wissen wollen. In die neongrünen Leggings ihrer Ehefrau gequetscht, “schlüpfen” sie zusätzlich noch in das tolle und natürlich hautenge Tour de France-Trikot, das sie meist von ihren erwachsenen Töchtern zum Geburtstag geschenkt bekommen haben (diese Töchter studieren übrigens in 90% aller Fälle im 31. Semester Japanologie auf Lehramt und verachten die Entfernung überflüssigen Körperhaars: Ich bin Pädagogin!).

Die in diesen Trikots hervorragend zur Geltung kommenden Bierbäuche Schlemmerrollen (Muharhar, ein Mann ohne Bauch is’n Krüppel und dat is’ der Kompressor für unten! Blah, blah.) verlagern den Schwerpunkt idealerweise so weit noch vorne und unten, dass die perfekte Rennradhaltung ohne viel Aufsehens eingenommen werden kann. Ist zwar etwas schlecht für die Bergwertung aber dafür nehmen sie sich natürlich die Freiheit, nicht auf den überall hervorragend ausgebauten Fahrradwegen zu fahren. Nein, selbstverständlich pochen sie auf ihr Recht zu Trainingszwecken auf der Hauptverkehrsstraße zu radeln (Jawohl: Radeln! Alle anderen Begriffe für ihre Bemühungen wären definitiv zu hoch gegriffen). Auch wenn die Straßen häufig in schlechterem Zustand und problematischer zu befahren sind als der angrenzende Fahrradweg selbst.

Beim Erblicken eines solchen Rudi Altig für die Ärmsten der Armen erinnere ich mich immer wieder gerne an einen alten Kumpel, der stets für einen Gefallen gut ist: Mein Freund, die Hupe!

Improv everywhere!

Flashmobs waren gestern! Die Jungs und Mädels von “Improv Everywhere” haben das Improvisieren in Alltagssituationen perfektioniert. Stellt euch vor, ihr sitzt in der U-Bahn Linie 18 auf dem Weg nach Istanbul und auf einmal steigen imperiale Sturmtruppen ein und nehmen Prinzessin Leia gefangen. Wie würdet ihr reagieren? Ziemlich blöd aus der Wäsche schauen zunächst einmal. Oder ihr sitzt in der Bibliothek und diese wird plötzlich von “Geistern” heimgesucht. Who you gonna call?

Hier sind zwei von nur vielen Videos der Gruppe, die ihr alle in deren YouTube-Kanal anschauen könnt:

Die geilsten Empfehlungen

Eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere. Geben und Nehmen. Aber dieses Mal haut der geilste Typ einfach mal ein paar Empfehlungen raus ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen. Jedenfalls vorerst nicht…

  • Wenn ihr eine professionelle und vor allem individuelle Website braucht, so wendet euch einfach an RH Webdesign. Ehemaliger Schulkamerad und mir immer wieder behilflich in Sachen Grafik und Design.
  • Ihr wollt mal eine persönlichere Perspektive auf Kinofilme und Computerspiele erleben? Dann seid ihr beim guten C4rter richtig. Auf seiner Movie Page lest ihr seine subjektiven Kritiken zu aktuellen Blockbustern, Trashperlen oder Klassikern. Und das abseits der Meinungsmache der großen Filmseiten im Netz.
  • Einen der bekanntesten deutschen (Technik-) Blogs kann ich hier nicht unerwähnt lassen. Der sympathische Caschy gibt viele Tipps und Tricks zu Soft- und Hardware. Nur die Tatsache, dass er BVB-Fan ist, stört ein wenig. ;-)
  • Falls einer meiner Leser mal für eine private Feier, einen Firmenevent o.ä. eine musikalische Bereicherung sucht, so sei ihm Bernice Ehrlich – Stimme mit Herz an selbiges gelegt. Die junge Frau beherrscht ihr Handwerk und bietet eine große Songauswahl. Da ist für jede Gelegenheit das Passende dabei.
  • Seit einiger Zeit eine Twitterlegende ist der FensterRentner aus dem Ruhrpott. Jetzt auch endlich mit eigenem Blog. Authentisch. Unterhaltsam. Mit lecker Pilsken in der Hand kommentiert er Zeitgeschehen und Alltagssituationen.
  • Ihr habt Lust auf Urlaub etwas abseits der typischen Pauschalurlaube in einer Bettenburg? Dann riskiert mal einen Blick auf Mallorca Holiday Letting. Dort könnt ihr wunderschöne Fincas auf Mallorca in allen Preiskategorien mieten. Die Mittelmeerinsel ist ja immer ine Reise wert.

So, das waren dann meine Empfehlungen für dieses Mal. Falls ich irgendjemanden vergessen haben sollte, einfach laut “Hier!” brüllen. Wird dann bestimmt bei der nächsten Ausgabe der geilsten Empfehlungen nachgeholt.

G.O.L.F.

Glück Ohnmacht Lust Frust. Für diese vier Worte steht nach Meinung Wolframs, einer meiner heutigen Flightpartner, das Wort Golf. Und vermutlich hat er damit Recht. Nirgendwo sonst liegen diese vier Dinge so nah beieinander wie auf dem Golfplatz. Es müßen noch nicht einmal die eigenen Schläge sein, die dich verzweifeln lassen. Nein, häufig sind es die Flightpartner, mit denen man unterwegs ist. So dachte ich mir bei meiner zweiten Runde heute, dass es durchaus okay ist mit Leuten zu spielen, die ein Handicap irgendwo in den 20ern haben. Aber das war mal wieder ein Beispiel von herbei gepfuschtem Handicap. Anders kann ich mir so etwas häufig nicht erklären. Mehr als ein Abschlag von Werner zum Beispiel waren typische “Bodenflitzer”. Keine 20cm hoch und ungefähr 40m weit. Sein Kommentar im breitesten Wiener Akzent: “Do is’ noch nix passiert!”. Will heißen: “So schlecht war der doch gar nicht. Den schlage ich doch locker mit dem Zweiten auf’s Grün.” Jaja, ganz genau. Der nächste Schlag keine 10m hoch aber dafür schon mal mindestens 80m weit. Beinahe tosender Applaus seiner beiden Freunde: “Ja, super. Toller Schlag!”. Als hätte er gerade die British Open gewonnen. Genervt sage ich gar nix und lege mein Eisen 6 butterweich mitten auf den Fairway. Kein Kommentar der anderen. Ich kann mir allerdings ein “Genau da sollte er hin.” nicht verkneifen. Wiede betretenes Schweigen der anderen. Ich lache still in mich rein. Nachdem ich an Loch Fünf mir endlich die Ehre erkämpft hatte – ich sollte sie auch nicht mehr abgeben – war ich am sechstes Loch als erstes am Abschlag. Ich töne: “Ich probiere mal was aus. Ich leg den Ball mal mit dem Pitching Wedge genau vorm Fairway Bunker ab.” Schwupp. Da ruhte er sanft genau da, wo er liegen sollte. Wieder Schweigen. Ich grinse breit. Was folgt: Bodenflitzer von Wolfram, ein fetter Slice von Werner und Wolframs Frau Brigitte schlägt wie immer mit dem 3er Holz ab. Sind ja auch unglaubliche 110 Meter für sie zu überwinden. Schwing. Bodenflitzer. Bunker. “Do is’ noch nix passiert!”. Jaja, deine Mudder. Wie manche Spezialisten es überhaupt schaffen den Ball zu treffen ist mir sowieso ein Rätsel. Ein unterirdisches Setup, Gewichtsverlagerungen in alle Richtungen und eine höchst merkwürdige Schlägerwahl zeichnen diese Deliquenten aus. Am fünften versuchte Werner seinen Ball aus üblem, richtig hohen Rough mit einem 3er Holz rauszuspielen. Immer mutig die Fahne angreifen! Überbrückte Distanz: 2m (in Worten: zwei Meter)! Ungläubiges Kopfschütteln meinerseits und Wolfram sprach mir aus der Seele: “Da nimmt man doch höchsten ein 9er Eisen oder Pitching Wedge für.” Wahre Worte. Am achten Loch fabrizierte dann auch ich mal vom Tee einen echt bescheidenen Abschlag. Seitlich ins dichte Rough, direkt hinter drei kleinen Bäumen. Meine Flightpartner witterten wahrscheinlich schon Morgenluft. Aber nix da. Als alter Crossgolfer macht mir doch so eine Lage nix aus. Pitching Wedge, schwupp, 15 Meter vorm Grün. Schweigen. Ich kann nicht anders: “Irgendwann gönne ich mir mal den Spaß und spiele den ganzen Platz nur mit dem Pitching Wedge und dem Putter. Locker alles Par machbar. Außer der Fünf.” Das Schweigen verdichtete sich zu einem schwarzen Loch der Töne. Ich lache wieder in mich hinein, lege den nächsten Schlag 1,5 Meter neben die Fahne und putte zum Par. Jupp, da war noch nix passiert

Kategorie: Der geilste Blog  Tags:  Ein Kommentar
  • Tags

  • Forebild!

    Forebild