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Weisse Weihnacht

WeihnachtshasenMein erstes Weihnachtsfest in München. Aber laßt Euch von der Überschrift nicht täuschen. Denn auch im bayrischen Süden Deutschlands ist es zur Zeit schneefrei. Jedenfalls draussen. Wie es drinnen im “P1″ ausschaut sei mal aussen vor gelassen. Aber zurück zum Thema. Mein Weihnachten verbringe ich mit Frühschicht auf der Arbeit. Gibt schlimmeres. Aber auch weitaus besseres. Da ich ja nicht wirklich ein Weihnachtsfan bin, macht mir das auch nicht großartig etwas aus. Und die Extra-Kohle nehmen wir auch gerne mit.

Ansonsten plätschert das Leben so vor sich hin. Wie im letzten Beitrag angekündigt war ich ja vor kurzem mal wieder in der Heimat. Hat sich gelohnt. Schön gefeiert bis der Arsch geplatzt ist. Und bald geht es schon wieder nach hause. Und zwar vom 5. bis zum 7.1.2007. Schön mal beim feinen Herrn Norbert Hausen auf der Geburtstagsfeier auflaufen und Verwirrung stiften. In diesem Sinne sag ich einmal mehr “Prost!”

Rheinland, ich komme!

Kölner DomBald ist es soweit. Die erste Heimreise seit meinem Exodus steht an. Vom 6.12. bis voraussichtlich zum 12.12.2006 werde ich meiner geliebten Heimat einen Besuch abstatten. Im Zuge dessen werde ich am 7.12. auf der RTL-Weihnachtsfeier sein und wieder mal alles geben. Samstags spiele ich tagsüber für meine Firma Fußball beim Winter Media Cup. Danach steht dann abends die alljährliche S.A.T.-Weihnachtsfeier an. Mann, was freue ich mich darauf die Köppe alle wieder zu sehen. Die restlichen Tage meines Heimaturlaubs werde ich dann mit sinnlosen Besuchen bei sinnlosen Leuten verbringen. Am 12.12. setze ich mich dann wohl wieder Richtung München in Bewegung. Denn am 14.12. wartet hier bereits die nächste Weihnachtsfeier auf mich. Nämlich die von RTL2…

Alaaf an der Isar

KarnevalVergangenes Wochenende startete die Narrenwelt in die neue Karnevalssession. Und zum ersten Mal seit Jahren war ich nicht in Köln mitten im Gewühl. Zeitlich wäre es einfach zu knapp und stressig gewesen den Auftakt in die Narretei in Kölle zu verbringen. Also zog ich mit einem Kollegen hier in München los. Glücklicherweise gibt es ja hier genügend Exil-Kölner, so daß standesgemässes Feiern auch hier einigermassen möglich ist. Also rein ins Premium-Zuhälter-Kostüm und Frohsinn ins Gepäck. So fanden wir uns dann also gegen 13:30 Uhr im “Coellner im Paragraph” ein. Nachdem wir auf der Hinfahrt in der U-Bahn bereits verwunderte Blicke aufgrund unserer Kostümierung auf uns zogen war unser erster Kommentar beim Betreten des CIP: “Endlich normaaaahle Leute!”. Gegen 17:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg ins “K41″ zum Kölner Abend Karnevals-Spezial. Dort tankten wir dann weiterhin Kölsch und Mettbrötchen bis  zum Abwinken. Das Resultat war ein sehr harter Folgetag auf dem Sofa…

Ich geh mal raus und zieh’ ne Line

Man mag’s kaum glauben, aber hier ist doch tatsächlich pünktlich zu Allerheiligen der erste Schnee gefallen. Unglaublich. Schnee kennt man in Köln ja höchstens vom Hören/Sagen oder von irgendwelchen Promi-Partys. Aber hier ist das wohl normal. Temperatursturz innerhalb einer Woche von 20 auf knapp 2 Grad gehört auch dazu. Wie gut, daß ich mir rechtzeitig einen Satz Winterreifen auf Alufelgen besorgt habe. Die Optik, Mann, die Optik! Ausserdem hatte ich genau einen Tag vor dem ersten Schnee einen Tiefgaragenplatz klar gemacht. Direkt nebenan. Für lächerliche 46 Euro im Monat. Pah! Was kostet die Welt?! Gespart werden muß halt wo anders. Ich geh dann jetzt mal raus und schniefe über den Grünstreifen. Da liegt nämlich tatsächlich noch was von dem weißen Zeug…

Es gibt nur ein’ Lucky Table!

Es gibt sie doch. Die kölschen Oasen mitten in der Bayernmetropole. Neben dem Barschwein in Schwabing und dem einmal im Monat stattfindenden Kölner Abend im K41 gibt es eine richtige Kölschkneipe mitten in München. Nämlich den “Coellner im Paragraph“. Und das beste daran ist: Es gibt dort frisches Reissdorf Kölsch vom Fass! Das zweitbeste Kölsch nach Sünner. Sehr geil! Ausserdem haben sie sämtliche rheinischen Leckereien auf der “Fooderkat”, die man sich nur wünschen kann. Angefangen vom obligatorischen Mettbrötchen bis zum köstlichen “Himmel un Äd”. Göttlich!
Vergangenen Montag stattete ich in Begleitung von zwei Kollegen diesem Tempel der Rheinlichkeit (Achtung: Wortspiel!) also einen Besuch ab. Und wie es der Zufall so will, feierte der oder das CIP sein zweijähriges Bestehen an diesem Abend. Im Zuge dessen fand eine sogenannte “Lucky Table”-Verlosung statt. Der Gewinnertisch dieser Verlosung hatte frei Trinken und Essen an diesem Abend. Jeder Tisch bekam eine Nummer und um 22:00 Uhr wurde dann gelost. Und jetzt ratet mal, wer gewonnen hat? Ja, richtig. Wir waren die Glücklichen. Wie der Abend dann endete kann sich jeder an genau einem Finger ausmalen. Es gibt nur ein’ Lucky Table. Ein’ Lucky Taaaaaaaaable…

Coellner im Paragraph

Winos Wurst-Wigwam

currywurstAndere Länder, andere Sitten, andere Essgewohnheiten. Versuch mal einer in München und Umgebung, dies kann durchaus mit ganz Bayern gleichbedeutend sein, eine vernünftige Currywurst mit Fritten und Mayo zu bekommen. Assischale? Fehlanzeige! Das, was man hier als Currywurst angeboten bekommt, ist ‘ne Braturst mit Ketchup und Currypulver. So auch mal wieder gestern bei einem Ausflug nach Starnberg. Zufälligerweise war verkaufsoffener Sonntag dort. Also waren auch Fressbuden vor Ort. Irgendwann beschlich mich dann das Verlangen nach einer Bratwurst. Also schön eingereiht am Fetttempel. Und was erblicken meine Augen dort? Auf einer Preistafel wurde Currywurst angeboten. Und Fritten waren in der gleichen Bude auch vorhanden. Ha, dachte ich mir, geht doch. Aber zu früh gefreut. Vor mir in der Schlange bestellte schon jemand zweimal Currywurst mit Fritten. Von rechts wurde mir nach seiner Bestellung ins Ohr geraunt: “Hör mal, der spricht ja genau wie Du.” Und tatsächlich. Ich sprach den guten Mann an und wie sich herausstellte, war er bereits vor Jahren aus Köln emigriert und darüber hinaus ebenso wie ich mit der Currywurstsituation im Freistaat unzufrieden. Allein die Tatsache, daß der Frittenmann zunächst ‘ne rote Wurst anstatt einer weißen als Currywurst verkaufen wollte, brachte mich dann schon leicht aus dem Konzept. Dann schnitt er die – auf Verlangen meines Mitexilanten – weiße Wurst mit dem Messer in mundgerechte Happen. Eine automatische Schneidemaschine scheint wirklich zu fortschrittlich für die Trachtenfraktion zu sein. Meine Unsicherheit wuchs. Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings die eingangs bereits erwähnte Tatsache, dass der gute Frittenjongleur einfach nur Currypulver über die Wurst streute und Ketchup drüber haute. Argh! Haben die denn keine Kultur hier? Der Schock saß tief. Die abschließende Frage, ob die Fritten mit auf den selben Teller sollen, ließ mir schwarz vor den Augen werden. Hilfesuchend sah ich mich um. Doch trotz meines zu diesem Zeitpunkt sicherlich mehr als bemitleidenswerten Zustands fand ich keine Unterstützung. Außer natürlich bei meinem Kölschen Vordermann, der trotz besseren Wissens diese -äh- “Currywurst” vor hatte zu verzehren. Nun war ich an der Reihe. Mein geistiges Taubheitsgefühl abschüttelnd öffnete ich langsam meinen Mund und heraus kamen die Worte: “Eine Bratwurst mit Senf bitte.”

Reizüberflutung – Oder: Wie ich lernte Dirndln zu lieben

dirndlDie diesjährige Münchner Dorfkirmes ist in vollem Gange. Und ich mittendrin. Den Eröffnungssamstag verbrachte ich mit ein paar Jungs aus der Heimat im Löwenbräu-Zelt. Die hatten noch einen Platz an ihrem reservierten Tisch übrig. Das bedeutete kein Stress mit Sitzplatzsuche. Das war natürlich sehr cool. Weniger cool war es, dass ich nach einer halben Maß schon wieder die Lampe an hatte. Hätte ich doch nicht am Vorabend so zugeschlagen… Ein weiterer Effekt war, dass ich nachmittags mal ein Päuschen gemacht habe. Böse Zungen behaupten sogar, ich hätte mit meinem Kopf auf ’nem Maßkrug gepennt. Aber das sind nur die wirklich ganz bösen Zungen…

Vergangenes Wochenende waren dann Nina und Frank zu Besuch. Hm…lasst uns nicht mehr drüber reden. Nachher geht’s dann einmal mehr auf die Wiesn. Dieses Mal mit Kollegen. Schön unsere Gutscheine versaufen, die wir von der Firma bekommen haben.

Ach ja, da war ja noch was mit Mädels im Dirndl. Hm, ich lasse einfach mal obiges Bild stellvertretend für sämtliches Holz vor irgendwelchen Hütten sprechen. Die Krüge hoch!

Ratze war da…

werte…und ist wieder weg. Hab nix von ihm mitbekommen. Aber kann es sein, daß u.a. Ratze mit dafür verantwortlich ist, daß hier in München die Rollenverteilung noch klar definiert ist? Nebenstehendes Bild ist ein unwiderlegbarer Beweis dafür. Okay, okay. PrachtassiDer kritische Leser mag nun mit dem Argument ankommen, daß dies nur Teil einer Werbekampagne eines schwedischen Regalbauers ist. Ich aber sage: Alles Quatsch! In München ist die Welt halt noch in Ordnung. Hier weiß die Frau halt noch, wo sie hin gehört. Und Männer, wie sie sich zu kleiden haben, wenn man schick ausgeht…

Ansonsten gibt es nicht viel neues. Hab zur Zeit Nachtschicht. Da passiert nicht viel. Ach ja, am Wochenende geht’s Oktoberfest los. In diesem Sinne: Die Krüge hoch! Vom 23.9. bis zum 3.10. habe ich dann auch Urlaub. Wenn ich danach noch genug Gehirnzellen übrig haben sollte, werde ich damit fortfahren über den Sinn des Lebens und die Frage zur “42″ nachzudenken. Also Daumen raus und: Keine Panik!
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