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Glück Ohnmacht Lust Frust. Für diese vier Worte steht nach Meinung Wolframs, einer meiner heutigen Flightpartner, das Wort Golf. Und vermutlich hat er damit Recht. Nirgendwo sonst liegen diese vier Dinge so nah beieinander wie auf dem Golfplatz. Es müßen noch nicht einmal die eigenen Schläge sein, die dich verzweifeln lassen. Nein, häufig sind es die Flightpartner, mit denen man unterwegs ist. So dachte ich mir bei meiner zweiten Runde heute, dass es durchaus okay ist mit Leuten zu spielen, die ein Handicap irgendwo in den 20ern haben. Aber das war mal wieder ein Beispiel von herbei gepfuschtem Handicap. Anders kann ich mir so etwas häufig nicht erklären. Mehr als ein Abschlag von Werner zum Beispiel waren typische “Bodenflitzer”. Keine 20cm hoch und ungefähr 40m weit. Sein Kommentar im breitesten Wiener Akzent: “Do is’ noch nix passiert!”. Will heißen: “So schlecht war der doch gar nicht. Den schlage ich doch locker mit dem Zweiten auf’s Grün.” Jaja, ganz genau. Der nächste Schlag keine 10m hoch aber dafür schon mal mindestens 80m weit. Beinahe tosender Applaus seiner beiden Freunde: “Ja, super. Toller Schlag!”. Als hätte er gerade die British Open gewonnen. Genervt sage ich gar nix und lege mein Eisen 6 butterweich mitten auf den Fairway. Kein Kommentar der anderen. Ich kann mir allerdings ein “Genau da sollte er hin.” nicht verkneifen. Wiede betretenes Schweigen der anderen. Ich lache still in mich rein. Nachdem ich an Loch Fünf mir endlich die Ehre erkämpft hatte – ich sollte sie auch nicht mehr abgeben – war ich am sechstes Loch als erstes am Abschlag. Ich töne: “Ich probiere mal was aus. Ich leg den Ball mal mit dem Pitching Wedge genau vorm Fairway Bunker ab.” Schwupp. Da ruhte er sanft genau da, wo er liegen sollte. Wieder Schweigen. Ich grinse breit. Was folgt: Bodenflitzer von Wolfram, ein fetter Slice von Werner und Wolframs Frau Brigitte schlägt wie immer mit dem 3er Holz ab. Sind ja auch unglaubliche 110 Meter für sie zu überwinden. Schwing. Bodenflitzer. Bunker. “Do is’ noch nix passiert!”. Jaja, deine Mudder. Wie manche Spezialisten es überhaupt schaffen den Ball zu treffen ist mir sowieso ein Rätsel. Ein unterirdisches Setup, Gewichtsverlagerungen in alle Richtungen und eine höchst merkwürdige Schlägerwahl zeichnen diese Deliquenten aus. Am fünften versuchte Werner seinen Ball aus üblem, richtig hohen Rough mit einem 3er Holz rauszuspielen. Immer mutig die Fahne angreifen! Überbrückte Distanz: 2m (in Worten: zwei Meter)! Ungläubiges Kopfschütteln meinerseits und Wolfram sprach mir aus der Seele: “Da nimmt man doch höchsten ein 9er Eisen oder Pitching Wedge für.” Wahre Worte. Am achten Loch fabrizierte dann auch ich mal vom Tee einen echt bescheidenen Abschlag. Seitlich ins dichte Rough, direkt hinter drei kleinen Bäumen. Meine Flightpartner witterten wahrscheinlich schon Morgenluft. Aber nix da. Als alter Crossgolfer macht mir doch so eine Lage nix aus. Pitching Wedge, schwupp, 15 Meter vorm Grün. Schweigen. Ich kann nicht anders: “Irgendwann gönne ich mir mal den Spaß und spiele den ganzen Platz nur mit dem Pitching Wedge und dem Putter. Locker alles Par machbar. Außer der Fünf.” Das Schweigen verdichtete sich zu einem schwarzen Loch der Töne. Ich lache wieder in mich hinein, lege den nächsten Schlag 1,5 Meter neben die Fahne und putte zum Par. Jupp, da war noch nix passiert…
Vor nicht allzu langer Zeit begab ich mich gemeinsam mit ein paar anderen Münchner Crossgolfern mal wieder auf eine Runde durch den Olympiapark in München. Das Besondere daran: Wir wurden begleiten von einem Redakteur von spox.com, der anlässlich eines Artikels zum Thema “Crossgolf” bei uns recherchierte. Und eben dieser Artikel ist nun HIER erschienen. Ursprünglich auch ein Platzgolfer, konnte sich Florian (erwähnter Redakteur) schnell für diese zwanglose Variante begeistern. Neben ihm und mir waren noch der Andi, der Dumsi und der Matthias mit am Start. Wir verbrachten einen lustigen Nachmittag mit einigen tollen (mein Birdie an die Notrufsäule z.B.) und einigen weniger tollen (Andis Bodenflitzer) Schlägen. Leider werde ich in dem Artikel nicht als mein Alter Ego “Der geilste Typ” erwähnt sondern ganz profan als Marco, Sendetechniker beim Fernsehen. Aber ganz egal. Das tut der Freude keinen Abbruch, denn es war vielleicht nur “ein kleiner Schritt für den Crossgolfer, aber ein großer Schritt für die Menschheit“!
(Foto via Dumsi)
Nein, dies ist nicht auf die kürzlich stattgefundenen Olympischen Winterspiele bezogen. Vielmehr ist es der Name meines neuen Eisensatzes: Cleveland CG Gold (Eisen 4 bis PW) ergänzt durch ein Cleveland CG12 Wedge (56° , low bounce). Nach Meinung vieler “der beste Eisensatz, der in den letzten 10 Jahren auf den Markt gekommen ist” und mit durchweg sehr guten Testresultaten in diversen Fachmagazinen. Erstanden hab ich ihn quasi zum Schnäppchenpreis bei Lakeballs.de. Der Shop ist nur zu empfehlen. Besticht er doch mit günstigen Preisen, kompetenter Beratung und schnellen Lieferzeiten. Wenn ihr also mal über eine Golf-Neuanschaffung nachdenkt, schaut auf jeden Fall mal auf deren Homepage. Auch ein persönliches Gespräch am Telefon kann sich lohnen. Nur keine Scheu.
Ich warte jedenfalls jetzt nur noch darauf, dass sich hier im Süden endlich der Frühling durchsetzt und die Plätze in der Umgebung wieder bespielbar sind. Solange gucke ich mir meine neuen Schläger noch eine Weile einfach nur an, denn auch die Optik weiß zu überzeugen.
Diesen Satz kann ich nun ohne lügen zu müssen aussprechen. Okay, nicht so ganz. Es war nämlich nur im Golf-Simulator. Aber immerhin konnte ich so mal einen Eindruck des berühmten Golfplatzes bekommen. Und nach Monaten der Abstinenz war es dringend wieder an der Zeit den Schläger zu schwingen. So langsam schickt ja der Frühling seine ersten Vorboten und ich hoffe, dass die Plätze in der Umgebung bald wieder ihre Grüns öffnen. Aber bis es soweit ist kann so ein Full-Swing-Simulator durchaus eine Alternative sein. Natürlich ist es nicht zu vergleichen mit dem Spiel auf einem richtigen Platz. Aber um langsam wieder einzusteigen, ist es eine spaßige Angelegenheit und absolut empfehlenswert. Ich muß nur leider gestehen, dass ich mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert habe. Schuld ist nur die lange Winterpause!
Neben dem Bild der Ergebnisstatistik (anklicken zum Vergrößern) hier noch zwei kleine Videos:
..dem glaubt man nicht. Mit diesem alten Sprichwort sieht sich auch Golf-Legende Tiger Woods momentan konfrontiert. Galt er bis vor kurzem immer als Saubermann, Perfektionist und moralisch über jeden Zweifel erhaben, so verstrickte er sich in einem Netz aus Affären und Lügen. Als Resultat beendete er (vorläufig) seine Profikarriere, da es ihm nun an Glaubwürdigkeit mangelt. Der tiefe Fall eines Sport-Stars. Hätte er es nur direkt mal wie John Daly gemacht. Der hatte von Anfang an Nutten und Koks (im übertragenen Sinne). Jedenfalls wären Tiger dann solche Sachen erspart geblieben:

Nur ein kurzes Lebenszeichen von mir. Momentan hetze ich von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Abgesang auf meine Leber. Spender-Organ gesucht! Bald gibt’s hier wieder mehr. Solange nur ein kurzes Video, das den Skandal um Tiger Woods auf die Schippe nimmt:
(via Klaus)
Das Crossgolf-Portal ist bekanntermaßen die erste Anlaufstation in Sachen Crossgolf in Deutschland. Die Jungs haben’s aber auch drauf, sind stets bemüht und machen ihre Sache wirklich mehr als gut. Immer wieder gibt es bei verschiedenen Wettbewerben etwas zu gewinnen. Momentan läuft dort der “Winter Crossgolf Fotocontest”, wobei es einige schöne Preise abzugreifen gibt. Wenn ihr also Crossgolf spielt, im Winter nicht die Eisen im Keller lasst und ihr ne Kamera besitzt, so macht doch einfach mit. HIER geht’s zur entsprechen Ausschreibung. Viel Erfolg!
Durch meinen Kumpel Jan bin ich günstig an ein paar echt coole spießige Golfklamotten gekommen. So schlimm, dass sie schon wieder als geil durchgehen. Heute habe ich eins der Outfits zum ersten mal getragen. So sind drei neue Fotos in der Golf-Galerie dzugekommen.






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